Psychologie · Psychologie
Perfektionismus – Warum dein Drang nach Fehlerfreiheit dich wach hält
Die E-Mail wurde bereits zehnmal gelesen und doch zögert der Finger über der Taste, weil ein winziger Tippfehler die berufliche Existenz zu bedrohen scheint. In der Küche steht die Spülmaschine offen, während jedes Glas millimetergenau im richtigen Winkel ausgerichtet wird, damit die innere Unruhe für einen Moment schweigt. Das Gefühl, dass der eigene Wert an der absoluten Makellosigkeit einer Aufgabe hängt, führt zu einer flachen Atmung und hochgezogenen Schultern, die selbst im Bett keine Entspannung finden. Du erfährst heute, wie der Sozialpsychologe Thomas Curran den zerstörerischen Mechanismus hinter diesem Drang entschlüsselt hat und warum dein Belohnungssystem bei unerreichbaren Zielen kein Dopamin mehr ausschüttet. Er erkennt den Perfektionismus nicht als Tugend, sondern als Schutzschild gegen die Angst, nicht genug zu sein. Du lernst die 80-Prozent-Grenze als das entscheidende…
Quellenhinweis
- Feed
- RSS der Show
- Audio
- traffic.megaphone.fm · Stream per Enclosure, keine lokale Spiegelung
- Bild
- d3t3ozftmdmh3i.cloudfront.net
